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Fiscova
Branchen-Insight8. März 2026Von Dr. Lena Hofmann7 Min Lesezeit

Branchenreport 2026: Wie deutsche Steuerkanzleien wirklich kommunizieren

Eine Erhebung unter 142 Kanzleien zeigt: Drei Viertel arbeiten weiter mit Outlook plus DATEV-DMS, ein knappes Drittel nutzt parallel WhatsApp. Strukturierte Ablage bleibt die Ausnahme.

Branchenreport 2026: Wie deutsche Steuerkanzleien wirklich kommunizieren

Wir haben gemeinsam mit dem Steuerberaterverband im März 2026 142 Kanzleien zwischen 4 und 60 Mitarbeitenden befragt. Die Ergebnisse zeigen ein Branchenbild, das mit dem öffentlichen Selbstverständnis wenig zu tun hat.

Die wichtigsten Zahlen

74 Prozent der Kanzleien nutzen Outlook in Kombination mit dem DATEV-DMS. 31 Prozent setzen WhatsApp ein — meist ohne Business-Lizenz. Nur 12 Prozent berichten von einer durchgängig strukturierten Ablage über alle Kanäle hinweg.

Was die Inhaber:innen umtreibt

In den offenen Antworten dominiert ein Thema: Fristen. 68 Prozent geben an, dass sie mindestens einmal pro Quartal einen Fristenkonflikt erleben, der durch verteilte Kommunikation entstanden ist.

Was uns überrascht hat

Die Bereitschaft, KI-Werkzeuge einzusetzen, ist hoch — 61 Prozent halten den Einsatz für sinnvoll, wenn Datenresidenz und Freigabeworkflow geklärt sind. Die Hürde liegt nicht im Mindset, sondern in der Anbindungsarbeit.

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