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Fiscova
Pro Tips10. April 2026Von Sebastian Ternes5 Min Lesezeit

Fristen-Erkennung: Was die KI wirklich kann — und wo Sie hinschauen müssen

Automatische Fristen-Erkennung klingt verführerisch. Wir zeigen anhand realer Mandanten-E-Mails, welche Fristen Fiscova zuverlässig findet, wo sie scheitert und welche Routine sich in der Praxis bewährt hat.

Fristen-Erkennung: Was die KI wirklich kann — und wo Sie hinschauen müssen

Fiscova erkennt Fristen aus E-Mails, Briefen und Telefonaten mit einer Trefferquote von rund 92 Prozent — gemessen über drei Pilotkanzleien im Quartal Q1/2026. Das ist gut, aber kein Ersatz für die Endkontrolle.

Wo die Erkennung sicher läuft

Fristen mit klarem Datumsbezug (Einspruchsfrist bis 14.06.2026) werden zuverlässig extrahiert und im Mandanten-Dashboard angezeigt. Auch indirekte Formulierungen ("innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe") werden korrekt aufgelöst, wenn der Bezugstermin im selben Schreiben steht.

Wo Sie hinschauen müssen

Mehrfristige Schreiben mit Verweisen auf Anlagen sind die kritische Stelle. Hier markiert Fiscova die Erkennung als "zur Prüfung" — diese Markierung sollte täglich einmal durchgesehen werden.

Empfohlene Routine

Eine Person in der Kanzlei prüft morgens für 15 Minuten alle als unsicher markierten Fristen. Damit haben Pilotkanzleien null fristverletzte Vorgänge seit der Einführung.

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